Edelmetalle

Gold und Silber als Teil Ihrer Strategie

Physische Edelmetalle können ein Baustein im Vermögen sein, nicht mehr und nicht weniger. Als selbstständiger Edelmetall-Makler begleite ich seit 2017 bei Kauf, Verwahrung und Steuerfragen. Sachlich und ohne Heilsversprechen.

Feingold- und Feinsilberbarren, Anlagemünzen und Edelmetall-Nuggets
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Wichtig: keine Anlageberatung

Ich bin selbstständiger Edelmetall-Makler, kein zugelassener Anlageberater oder Anlagevermittler. Aussagen zu Edelmetallen sind allgemeine Markteinschätzungen und persönliche Erfahrungswerte, sie ersetzen keine individuelle Anlage- oder Steuerberatung. Edelmetalle unterliegen Preisschwankungen, auch Verluste sind möglich. Jede Entscheidung treffen Sie in eigener Verantwortung. Zum vollständigen Risikohinweis

Vier Metalle, vier Rollen für Ihr Vermögen

Gold, Silber, Platin und Palladium erfüllen jeweils einen anderen Zweck. Ich zeige Ihnen nüchtern, welches Metall zu welchem Ziel passt, mit Fokus auf physische Ware mit Echtheitsnachweis, nicht auf Zertifikaten oder anderen Papieransprüchen.

Au

Gold

Der Klassiker für den Werterhalt. Anlagegold ist mehrwertsteuerfrei, weltweit handelbar und in jeder Stückelung liquide. Für die meisten die Basis.

Ag

Silber

Günstiger Einstieg, aber schwankender als Gold und stark von der Industrie gefragt. Beim Kauf fällt Mehrwertsteuer an, das rechnen wir ein.

Pt

Platin

Seltenes Industriemetall mit eigener Marktdynamik und hoher Volatilität. Eine Beimischung für Erfahrene, weniger geeignet als erste Position.

Pd

Palladium

Vor allem in Katalysatoren gefragt und entsprechend schwankungsfreudig. Interessant zur Streuung, aber kein Fundament für den Einstieg.

Was Edelmetalle leisten, und was nicht

Edelmetalle zahlen keine Zinsen und keine Dividende. Ihr Preis schwankt, teils kräftig, und zwischen An- und Verkaufspreis liegt ein Aufschlag, der erst wieder verdient werden muss. Wer kurzfristige Rendite sucht, ist hier falsch.

Ihre Stärke liegt woanders: physischer Besitz ohne Gegenparteirisiko, seit Jahrhunderten anerkannt, unabhängig von Banken und Emittenten. Übliche Empfehlungen aus der Praxis bewegen sich zwischen 5 und 25 % des liquiden Vermögens, die passende Quote für Ihren Fall gehört in ein Gespräch mit einem zugelassenen Vermögensberater.

Zur ehrlichen Rechnung gehört auch die Verwahrung: Eigener Tresor, Bankschließfach oder Hochsicherheitslager kosten Geld oder Aufmerksamkeit. Was für welche Bestandsgröße sinnvoll ist, besprechen wir konkret, Details zu den Risiken stehen im Risikohinweis.

Häufige Fragen vor dem ersten Kauf

Wie viel meines Vermögens sollte in Edelmetallen liegen?
Pauschale Quoten sind unseriös. Übliche Empfehlungen aus der Praxis liegen zwischen 5 und 25 % des liquiden Vermögens, abhängig von Risikotoleranz, Alter und den übrigen Anlagen. Die konkrete Quote stimmen Sie am besten mit einem zugelassenen Vermögensberater ab.
Kann ich auch bei Ihnen direkt Gold kaufen?
Ja. Als selbstständiger Edelmetall-Makler vermittle ich den Direktbezug über mehrere etablierte Lieferanten; um Bedarf, Stückelung und Lieferweg kümmern wir uns dann gemeinsam mit Ihnen im persönlichen Gespräch. Grundsätzlich gilt: keine Vorauszahlung ohne klare Vertragsstruktur.
Lohnt sich physisches Gold oder lieber ein Gold-ETF?
Beides hat Vor- und Nachteile. Physische Ware ist echte Substanz ohne Gegenparteirisiko, macht aber Arbeit. Ein ETF ist liquide und günstig, bleibt jedoch ein Papieranspruch. Für die langfristige Absicherung bevorzugen viele die physische Form, die Entscheidung ist persönlich.
Was kostet die Lagerung in einem Hochsicherheitslager?
Je nach Anbieter und Standort etwa 0,5 bis 1,5 % des eingelagerten Werts pro Jahr, bei größeren Beständen oft günstiger, vor allem in Zollfreilagern, etwa in der Schweiz. Versicherungsschutz ist meist im Preis enthalten.
Muss ich Käufe und Verkäufe steuerlich melden?
Im Privatvermögen sind Verkäufe innerhalb von zwölf Monaten Haltedauer steuerpflichtig (persönlicher Einkommensteuersatz), danach steuerfrei (§ 23 EStG). Im Betriebsvermögen gelten andere Regeln, bitte mit Ihrem Steuerberater klären.
Wie unterscheide ich Fälschungen von echten Münzen und Barren?
Etablierte Händler liefern mit Echtheitszertifikat. Bei Privatkäufen helfen einfache Selbsttests: Maß- und Gewichtsvergleich, Klang- und Magnettest. Im Zweifel prüft ein spezielles Detektor-Gerät das Metall zerstörungsfrei. Diese Selbsttests und das Detektor-Gerät zeige ich Ihnen gern im Gespräch. Und generell gilt: lieber etwas teurer beim seriösen Händler kaufen als günstig und unsicher.

Begriffe aus dem Edelmetallhandel

Edelmetalle

Anlagegold

Gold ab 995/1000 Feingehalt (Münzen ab 900/1000), das in Deutschland mehrwertsteuerfrei gehandelt werden darf.

Edelmetalle

Spot-Preis

Der aktuelle Weltmarktpreis pro Feinunze, notiert in US-Dollar. An ihm orientieren sich alle Edelmetallgeschäfte.

Edelmetalle

Spread

Die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis. Bei kleinen Stückelungen prozentual höher als bei großen Barren.

Edelmetalle

Feingehalt

Reinheitsgrad in Tausendsteln. 999,9er Gold entspricht 99,99 %. Niedrigere Werte sind Schmuck, kein Anlagegold.

Edelmetalle

Aufschlag (Premium)

Die Differenz zwischen Spot-Preis und tatsächlichem Händlerpreis. Darin stecken Prägung, Vertrieb und Marge.

Steuern

Spekulationsfrist

Nach zwölf Monaten Haltedauer sind Gewinne aus Edelmetallverkäufen im Privatvermögen steuerfrei (§ 23 EStG). Im Betriebsvermögen gelten andere Regeln.

Edelmetalle

Unze (oz)

Kurz für Feinunze (troy ounce). Die übliche Handelseinheit für Edelmetalle: 31,1035 Gramm reines Metall. Alle Notierungen, auch der Spot-Preis, beziehen sich auf eine Feinunze.

Edelmetalle

Industriemetall

Edelmetall, das überwiegend in der Industrie verbraucht wird, vor allem Platin und Palladium. Der Preis hängt stärker an der Konjunktur und schwankt kräftiger als bei Gold.

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